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ZU DEN HÄUSERN DES KAISERS AUGUSTUS [Extrait] / [Donderer, Michael]

Publication : 1995 In : Mélanges de l'Ecole française de Rome. Antiquité, 107 fasc. 2, ISSN 0223-5102Description : p. 621-660Langue : Allemand . Auteur principal: Donderer, Michael Résumé : Bekanntlich wurde das Wohnhaus des Augustus auf dem Palatin zu Rom nie überbaut ; die späteren Kaiserpaläste gruppierten sich um das Domizil des ersten Prinzeps. Nun lassen sich auch an anderen Orten Häuser identifizieren, die mit einiger Wahrscheinlichkeit von Augustus als zeitweilige Wohnsitze benutzt worden sind. Grundlage für die Zuschreibung ist unter anderem jedesmal das Faktum, dass vom 1. Jh.v.chr. bis in die Spätantike keine Umbauten vorgenommen worden sind. Dies trifft für Villen in Aquileia, am Albaner See, in Licenza, Tivoli, auf Samos und in Velletri zu, nicht jedoch für die mehrfach als Domizil des Augustus bezeichnete Meeresvilla in Antium. Der Grund für die Konservierung der Häuser liegt nicht im museal-historischen, sondern im religiösen Bereich. Vorbilder waren die präsumptiven oder realen Wohnstätten des Romulus und Alexanders d. Gr., die postum in Heiligtümer umgewandelt worden waren. Am ehesten dürften die Häuser des Augustus nach seinem Tod als stätten des kaiserlichen Familienkultes gedient haben..Sujets:principat -- maison -- domus -- archéologie -- culte impérial Chrono:Antiquité romaine -- Empire romain Lieux: Rome Anthroponymes: Auguste Mots libres: résidence impériale .
Current location Call number Status Date due Barcode
Besançon : ISTA - Institut des Sciences et Techniques de l'Antiquité
Cr-Per 040-107-2 (Browse shelf) Available ISTA26010

Bekanntlich wurde das Wohnhaus des Augustus auf dem Palatin zu Rom nie überbaut ; die späteren Kaiserpaläste gruppierten sich um das Domizil des ersten Prinzeps. Nun lassen sich auch an anderen Orten Häuser identifizieren, die mit einiger Wahrscheinlichkeit von Augustus als zeitweilige Wohnsitze benutzt worden sind. Grundlage für die Zuschreibung ist unter anderem jedesmal das Faktum, dass vom 1. Jh.v.chr. bis in die Spätantike keine Umbauten vorgenommen worden sind. Dies trifft für Villen in Aquileia, am Albaner See, in Licenza, Tivoli, auf Samos und in Velletri zu, nicht jedoch für die mehrfach als Domizil des Augustus bezeichnete Meeresvilla in Antium. Der Grund für die Konservierung der Häuser liegt nicht im museal-historischen, sondern im religiösen Bereich. Vorbilder waren die präsumptiven oder realen Wohnstätten des Romulus und Alexanders d. Gr., die postum in Heiligtümer umgewandelt worden waren. Am ehesten dürften die Häuser des Augustus nach seinem Tod als stätten des kaiserlichen Familienkultes gedient haben.

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